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Wasser und seinen Anomalien

Wasser hat:

einen großen Flüssigkeitsbereich (0-100°C), obgleich es eigentlich gasförmig sein müsste …
die größte Dichte bei 3,98°C. Das bewirkt, dass Eis auf Wasser schwimmt!
die höchste Oberflächenspannung. Das erleichtert die Tröpfchenbildung
die größte Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten. Das bewirkt, dass Schweiß beim Verdunsten kühlt!
Wasser hat die höchste Wärmekapazität aller Flüssigkeiten und zudem eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Das bewirkt, dass unsere Ozeane riesige Wärmespeicher sind. (... und das ist nur eine Auswahl der Anomalieeffekte)

Die magischen physikalischen Eigenschaften von Wasser

In den zahlreichen Berichten über Wasser und den physikalischen Eigenschaften spielen die Clusterverbände und Clustergrößen eine entscheidende Rolle. Vielfach wird auch, besonders in esoterischer Literatur, von lebendigem Wasser oder levitiertem Wasser gesprochen, wenn besonders kleinclustriges, frisches und „junges“ Wasser vorliegen soll. Dieses Wasser soll gegenüber typischem Industrie-Wasser besonders zellgängig sein und somit für ein gesundes Leben beitragen. Für unseren Körper ist Wasser unverzichtbar, ca. 70% des Körpers sind Wasser und damit dürfte bereits klar sein, dass auch die Qualität des Wassers eine bedeutende Rolle bei der Ernährung spielen dürfte.
Dr. Alexis Carrel erhielt 1912 den Nobelpreis für seine Forschungen auf dem Gebiet der Transplantationen und Gefäßchirurgie. Er zeigte u.a., dass man ein Hühnerherz bei ausreichender Ernährung mit Mineralstoffen und funktionierendem Abtransport der Abfallprodukte über 30 Jahre am Leben halten konnte. Ein wichtiger Aspekt dabei spielte das Wasser, das besonders frisch sein musste. Von kleinen Clustergrößen hatte damals noch keiner eine Idee.

Wasser als Informationsträger


Wasser ist allgegenwärtig und hat unseren Planeten geprägt, wie keine andere Verbindung, denn Wasser ist Leben und ohne Wasser ist Leben, wie wir es kennen nicht möglich. Daher suchen Astronomen auch immer nach möglichen Wasservorkommen auf anderen Planeten.
Nach allen Anomalien und obigen Experiment mit der Wasserbrücke verwundert es trotzdem, wenn man die Fotos und Forschungen von Dr. Masaru Emoto anschaut. Emoto untersucht unterschiedlichste Wasser mit unterschiedlischten Einflüssen, indem er Tropfen bei -25°C einfriert und anschließend unter dem Mikroskop betrachtet.
Wasser kann, analog von Eiskristallen so vielfältige Formen annehmen bzw. auf Infomationen reagieren, dass man leicht ins Staunen kommt.

Wasser in der Homöopathie


Wenn man sich über Wasser und seine Eigenschaften als Informationsträger Gedanken macht ist es unabdingbar, die Homöopathie und deren Lehre zu betrachten.
In der Homöopathie, als deren Begründer Samuel Hahnemann gilt, geht man davon aus, dass nicht der Wirkstoff selbst, sondern die Information im Wasser das Medikament bilden. Die Homöopathie setzt dabei auf die Fähigkeit von Wasser bestimmte Cluster oder Käfigstrukturen zu bilden, die z.B. aus der Solvatation von Wirkstoffen etc. entstehen können.
Wärend die klassische Wissenschaft bis dato Cluster und Käfigstrukturen von Wasser als Modell weitgehend ablehnt, ist das in der Homöopathie unbestritten.
Die Gegener der Homöopathie argumentieren dahingehend, dass die Wasserstoffbrücken, die im Wasser für seine Eigenschaften verantwortlich sind, im Picosekundenbereich fluktuieren, d.h. sehr schnell aufgehen und sich wieder zusammenfügen. Durch dieses "chaotische" Auf und Zu sei keinerlei Struktur von Dauer.
Selbst wenn es eine Struktur geben würde, dann funktioniere die Biochemie nach dem Schlüssel-Schloß Prinzip, wobei ein Wirkstoff in einer bestimmten Konformation direkt an einem Rezeptor andockt. Wenn kein Molkeül vorhanden sei zum Andocken, dann kann es auch keinen Effekt geben.
Die von der Homöopathie und deren Anhängern beschriebenen Heilerfolge werden allesamt dem Placebo Effekt zugeschrieben.

Hierzu möchte ich folgende Überlegungen und Visualisierungen anstellen und darlegen, warum diese Ansicht falsch ist.
Gehen wir davon aus, dass die Wassermoleküle 3 Andockstellen haben, nämlich die 2 Wasserstoff-Atome und das Sauerstoff-Atom, die nun 3-dimensional mit anderen Wassermolekülen sehr sehr schnell wechselwirken. Ich stelle mir zunächst ein diffuses Chaos vor ohne jede Struktur. Dann kommt ein Einfluss als Störung hinzu - z.B. wird einfach der Druck auf 4 bar erhöht und darf über Stunden einwirken. Obgleich die Kompressibilität von Flüssigkeiten gering ist, wird das Wasser und die darin enthaltenden Moleküle versuchen dem Druck auszuweichen, indem Kugelstrukturen entstehen. (Das ist auch der Grund, warum man nur mit Kugelförmigen Tauchgeräten in große Meerestiefen abtauchen kann, weil diese Struktur den Druck möglichst effizient ableitet)
Schon diese Bildung von Kugeln oder Clustern wird bestritten, obgleich man diese mittlerweile auch messen kann...
Icosahedrale Wassercluster, Cluster mit 4-20 Molekülen

Nimmt man der Druck nun weg, indem man den Wasserhahn öffnet sollten diese großen Cluster einfach wieder zerfallen?
Wir haben nun die H-H Brücken Fluktuation (sehr sehr schnell) und eine Diffusion (z.B. Brownsche Molekularbewegung - viel langsamer). Wäre es umgekehrt würden die Cluster durch die Bewegung/Scherung quasi zerschossen, aber so bleiben Cluster übrig, auch wenn das ein oder andere äußere Molekül durch andere ersetzt wird.

Gehen wir nun zur Homöopathie, bei der ein Wirkstoff solvatisiert wird und anschließend durch Verdünnung ein wässriger Auszug entsteht, der rechnerisch kein Wirkstoffmolekül mehr enthält.
Je nachdem wie die Solvathülle des Wirkstoffs aufgebaut ist, räumlich gesehen, kann der Wirkstoff auch heraustreten und wird gleich von anderen Wasser-Molekülen belegt. Ein Teil des ursprünglichen Abdrucks oder die komplette Solvathülle bliebe zurück, eventuell gefüllt von Wassermolekülen anstelle des Wirkstoffs. Dieser Vorgang kann je nach Schütteln diverse Male auftreten. Dieser, nennen wir es mal Hüllencluster, diffundiert jetzt durch die Lösung und trifft auf einen Rezeptor, der dadurch zumindest für andere Wechselwirkungen belegt sein dürfte und löst somit eine Blockade aus...

In der Homöopathie wird Gleiches mit Gleichem behandelt und das kann man sich derart vortellen: Der Hüllencluster z.B. um einen Eiterherd wird vom Immunsystem als Eindringling erkannt und da die Hülle nicht deaktiviert werden kann, da der Wirkstoff fehlt, schrillen im Körper die Alarmglocken und das Immunsystem bildet verstärkt Abwehrstoffe gegen den vermeintlichen Eindringling. Wie die Homöopathie beschreibt, wird somit nur das Immunsystem stimuliert und der Körper hilft sich selbst.

Da wasserlösliche Wirkstoffe im Körper immer eine Hydrathülle haben, ist es gut vorstellbar, dass der ganze Komplex mit Hydrathülle an den Rezeptor andockt und dementsprechend nicht isoliert zu betrachten ist.
Warum nun aber C-Potenzen, also 100 fache Verdünnungen stärker wirken als D-Potenzen (10 fache Verdünnungen der Urtinktur) kann aus meiner Sicht nur damit erklärt werden, dass durch die Verdünnungs- und Schüttelprozesse die Zahl der Hüllencluster deutlich erhöht wird, obgleich der Wirkstoffgehalt drastisch abnimmt.
Aus meiner Sicht ein reltiv logisches Modell, was hilft, die Homöopathie und deren Effekte zu verstehen.

Zu den Vorwürfen, es handele sich bei der Homöopathie allein um Placebo Effekte und die bessere Betreuung durch sensible Ärzte und Heilpraktiker wäre da das auslösende Moment, muss man entgegen, warum dann auch Tiere auf homöopathische Mittel ansprechen.
Viele Biobetriebe setzen voll auf homöopathische Tierarznei und bekommen Recht durch die resultierende Tiergesundheit.
An dieser Stelle kann ich nur raten, auch Wasserqualitäten von Tieren prüfen zu lassen. 2 Tränken mit unterschiedlichem Wasser zeigt schnell, dass Tiere merken, was Ihnen gut tut. Der Mensch ist hier viel zu verkopft und hat zudem verlernt Wasser zu trinken und zu schmecken.

Siehe auch :

Verheimlichtes Wissen: Wasser und die Alchemie des Lebens