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Das Ende vom Märchen der unheilbaren Erkrankung
Es gibt keine Krankheit. Nur Widerstände gegen Veränderungen im Leben. So einfach ist das. Die Details dieser Sichtweise habe ich in einem System zusammengefasst, das ich Simplonik nenne.

Weil es so einfach ist.

Ich möchte das Thema Krankheit anhand einer Grafik erklären, da meine Sichtweise so am leichtesten zu verstehen ist. Die erste Phase der Grafik veranschaulicht Gesundheit im Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung, Erholung und Aktivität, Wachen und Schlafen usw. Dieses Gleichgewicht folgt einer mehr oder wenig gleichmäßig schwingenden Kurve rund um die imaginäre Mittellinie, die “goldene Mitte”. Solange wir uns sicher fühlen, unser Überleben für gesichert halten, wird nichts dieses Gleichgewicht erschüttern. Im Mengenverhältnis bedeutet dieses Schwingen 80% Ruhe und Erholung gegenüber 20% Aktivität. Wer hat das heute noch?
Sobald wir ein Ereignis als bedrohlich für unser Leben einschätzen (was es objektiv gesehen gar nicht sein muss), wird der Schwingungsverlauf unruhig, fällt aus der Balance und wird disharmonisch. Und sei es nur der Chef, der einem unerwartet unangemessen viel Arbeit auf den Schreibtisch legt. Wer traut sich schon etwas dagegen zu sagen, wenn die Gefahr droht, seinen Arbeitsplatz zu verlieren? Also schluckst du den Ärger hinunter (Magengeschwür). Geht das nicht, bleibt dir der Brocken vielleicht im Halse stecken und du hast einen Kloß im Hals (Schilddrüsenvergrößerung). In milden Fällen kommst du vielleicht einfach mit einer “vollen Nase” (Erkältung) glimpflich davon.
Krankheit als Signalfunktion
Mit anderen Worten: Es geht eine Signallampe an, weil wir uns belastet und bedroht fühlen. Die Welt ist plötzlich in diesem Lebensbereich nicht mehr in Ordnung. Schalten wir nun durch Ablenkung, Ortswechsel und/oder Medikamente die Signalfunktion aus, bleibt dennoch die Anspannung erhalten, denn die Bedrohung bzw. Einschränkung an sich hat sich nicht verändert. Dadurch verläuft die Kurve mit ihren Schwingungen nun etwas weiter oberhalb der “goldenen Mitte”. Du kannst es daran merken, dass Zeiten der Entspannung nicht mehr so erholsam sind. Die Voraussetzungen für einen späteren Burnout (Erschöpfung, Energieleere) oder Nervenzusammenbruch sind gelegt.
Auf diese Art und Weise kann sich durch wachsende Bedrohung (wiederum gilt: Es muss keine wirklich Bedrohung sein; es zählt allein, dass ich annehme, es sei eine) die Kurve so weit nach oben verlagern, bis der untere Teil der Schwingung die Ebene der “goldenen Mitte” gar nicht mehr erreicht. Der ganzheitlich orientierte Energietherapeut bezeichnet diesen Zustand als Regulationsstarre. Der Körper spricht auf Angebote zur Entspannung und viele Medikamente nicht mehr an.
Doch Achtung: In dieser Phase, in der durch die andauernde Präsenz bedrohlich empfundener Situationen der Sympathikus aktiviert ist, fühlen wir uns meist “superfit”.

Der Sympathikus ist schließlich der Teil des Nervensystems, der in bedrohlich empfundenen Situationen durch Ausschüttung u.a. von Adrenalin die Leistungsfähigkeit für Flucht oder Kampf gewährleistet. Die Verlagerung der Kurve vom Pendeln um die ideale Mittellinie bis hin zur sympathikotonen Regulationsstarre zieht sich meist über Jahre hin. Durch dramatische Ereignisse angeheizt, kann dieser Prozess allerdings erheblich schneller ablaufen.
Eintritt in die Parasympathikotonie
Steigen wir in die nächste Phase ein, den Umschlag in die Parasympathikotonie. Dieser Abschnitt des Konfliktverlaufes kann auf verschiedene Art und Weise beginnen:
Die bewusste Entscheidung für eine “Aus-Zeit”: Ich nehme mir Zeit für mich, ziehe mich zurück. Ich denke über das Geschehene nach und spüre, was in mir abläuft, was die Situation aus und mit mir gemacht hat.
Eine Entlastungssituation wie Urlaub, Weihnachten oder Rente. Bezeichnenderweise finden wir zu diesen Zeitpunkten in der Bevölkerung die klassischen Erkrankungsgipfel. Ausgerechnet zu Beginn der schönsten Wochen des Jahres wirft es viele mit Grippe ins Bett, Depressionen verdunkeln das Innenleben und Selbsttötungsversuche erleben einen traurigen Höhepunkt.
Die erzwungene Ruhe durch Energieverlust, fehlende Kraft weiter zu kämpfen, weiter zu verdrängen.
Die erzwungene Ruhe durch einen Unfall.
Jeder Mensch sucht sich unbewusst seine Eintrittspforte in diese Phase, ganz entsprechend seiner persönlichen Veranlagung. So ist zum Beispiel schon seit langem aus der Verkehrsunfallforschung bekannt, dass 100 Prozent der Unfälle von nur 30 Prozent der Verkehrsteilnehmer verursacht werden. Es gibt also die klassische Unfallpersönlichkeit. Ähnliches gilt für Krankheiten und die übrigen Zugangswege.
Die parasympathikotone Latenzphase
Parasympathikotonie ist geprägt von dem Bedürfnis nach Ruhe, von Müdigkeit, Schläfrigkeit, Wärmebildung bis hin zum Fieber. Die Symptome dieser Phase sind um so ausgeprägter, je länger die sympathikotone Anspannung dauerte. Spezifische Signale im Sinne von Krankheitssymptomen sind hier noch nicht erkennbar. Man hat nur das Gefühl, dass “etwas im Busch” ist. In der Eintritts- und der Latenzphase macht es wenig Sinn, über den wahren Grund und Auslöser nachzudenken. Meist wirst du nicht darauf kommen, durch dein Grübeln aber die Situation mit weiterer psychischer Anspannung intensivieren. Das verwirrende innere Chaos dient dazu, dich aus den vertrauten eingefahrenen Gleisen zu katapultieren, um einer neuen Ordnung auf höherem Niveau eine Chance zu geben. In dieser Chaos- und Verwirrungsphase ist die Lösung durch Nachdenken oder Nachspüren nicht möglich.
Über den beschriebenen Ablauf solch natürlicher Ordnungsprozesse gibt es von ganz unerwarteter Seite faszinierende Studien. Begonnen haben diese Forschungen mit den so genannten Chladny´schen Klangfiguren. Wenn man Sand oder Metallspäne auf eine glatte Metallfläche aufbringt und nun im Raum verschiedene Töne erklingen lässt, ordnen sich die Teilchen in erstaunlich präzisen geometrischen Strukturen. Je differenzierter und entwickelter die Klänge sind, zum Beispiel klassische Musik, um so filigraner und subjektiv schöner werden diese Klangbilder auf der Metalloberfläche durch die Körnchen abgebildet.
Die sichtbar gewordenen Schwingungen zeigen dabei eine hochinteressante Eigenart. Wechselt die Musik von einer Frequenzebene zur nächsten, löst sich im Zeitraum zwischen den beiden Ebenen die gesamte sichtbare Ordnung der Teilchen vollständig im Chaos auf und ordnet sich mit dem Erreichen der nächsten Ebene wie von Zauberhand neu. Chaos ist demnach eine natürliche Zwischenphase auf dem Wege zu einer höheren Ordnung. Diese erleben wir subjektiv als schöner und harmonischer gegenüber dem Ausgangszustand.
Die Organsignalphase
Die Organsignalphase ist biochemisch vermutlich eine Folge der Anhäufung von “Schlacken”, also sauren Stoffwechselprodukten und/oder Schadstoffen. Sie ist eine Folge der vorausgegangenen anhaltenden Sympathikotonie. Auf diese Weise wird der zugrunde liegende psychische Konflikt über die Körpersprache aufgezeigt. In einem Zeitrahmen von wenigen Tagen bis einigen Monaten “steigt” nun die psychische Anspannung an die Oberfläche des Bewusstseins. Zugleich geht der Körper im zugehörigen Organbereich in die signalgebende Entzündungsphase über, die wir bisher als Krankheit bezeichnet haben.
Zu diesem Zeitpunkt entzündet sich beispielsweise die Nasenschleimhaut, als Ausdruck einer lokalen sauren Überlastung. “Die Nase ist voll”, psychisch wie körperlich, und du fühlst dich krank. Während insgesamt regenerierende Entspannung Einzug hält, weist der aktiv-entzündlich veränderte Organbereich auf das eigentliche Problem hin. Das ist die zwingende Logik der dualen Wirklichkeit (siehe auch die Yin/Yang-Systematik der asiatischen Gesundheits- und Weisheitslehren), auf die wir jeden technischen und jeden Lebensprozess reduzieren können, eine Einfachheit, die über “simplonisches” Denken erschlossen werden kann (Simplonik nenne ich ein Denken, das das Komplizierte auf das Einfache reduziert und dabei die polaren Kräfte und Gesetzmäßigkeiten entdeckt, die alles steuern). Der beschriebenen Systematik folgt wohlgemerkt jeder Krankheitsverlauf, von Schnupfen bis Krebs und Aids. Vergessen wir also den Begriff Krankheit. Er taugt nicht weiter für das Verstehen von Symptomen. Sprechen wir von nun an vielmehr von Konfliktspannungen und Lösungsprozessen zur Energie- und Lebensoptimierung.
Die Lösungsphase
Wer sich in der Signalphase im Kampf gegen eine vermeintlich infektiöse oder giftige Umwelt und im Kampf gegen seine Beschwerden aufreibt, wird damit genau das Gegenteil erreichen. Das besagen die Naturgesetze. Seine Beschwerden werden durch den sympathikotonen Kampf und die damit verbundene säurebildende Anspannung erhalten oder sogar verstärkt. Kommt man gut dabei weg, “dauert die Erkältung ohne Arzt sieben Tage und mit Arzt eine Woche” wie der Volksmund sagt.
Die andere Alternative ist die bewusste Hinwendung zum Symptom. Was will und kann es mir hinsichtlich einer erforderlichen Veränderung meiner Lebenshaltung und Lebensweise mitteilen? Ich gehe sozusagen in die Beschwerden hinein und übe das Fühlen ihrer Botschaft. Mit der bewussten Annäherung an die Beschwerden, ein Mindestmaß an Veränderungsbereitschaft und Vertrauen vorausgesetzt, verkürzt sich die Beschwerdezeit drastisch. Ich wechsle gewissermaßen mit meiner Lebenseinstellung in eine neue Spur, die mir mehr Energie, Wahrnehmung und Lebensfreude zuspielt. Mehr wollen die Signale gar nicht erreichen.
Sie zielen einzig und allein auf Energie- und Lebensoptimierung ab. Sicherlich entstehen dabei neue Situationen, neue Beziehungen, und so manches werde ich in Zukunft anders entscheiden und tun. Doch es gibt nicht den geringsten Grund, vor diesem Neuen Angst zu haben. Das ist hoffentlich deutlich geworden und mein ganz großes Anliegen, wenn ich diese Zusammenhänge erläutere. Hier spreche ich aus meiner therapeutischen Erfahrung, die mich immer wieder mit diesen letztlich unbegründeten Ängsten der Patienten konfrontierte. Ängste, die lediglich von einer diffusen Unsicherheit vor dem noch nicht einschätzbaren Neuen genährt wurden. Verständliche Ängste, denn das wahre Wesen von Krankheiten wurde bisher nicht erkannt, was reichlich Raum für Unsicherheit bot.
Forschungen mit chronischen Schmerzpatienten ließen schon lange die Vermutung schwelen, dass Zuwendung anstatt Kampf gegen die Beschwerden deutlich lösungsorientierter ist. Im Rahmen dieser Untersuchungen hat man Schmerzpatienten dazu angeleitet, sich dem Schmerz zuzuwenden, ihn weder zu ignorieren noch ihn zu bekämpfen. Die Menge der erforderlichen Schmerzmittel sank drastisch.
Flüssigkeitsmangel
Synonym: Dehydratation, Dehydrierung, Hypohydratation
Bei einem Flüssigkeitsmangel fehlt dem Körper die nötige Flüssigkeit. Je nach Ausmass führt der Mangel zu leichten bis schweren Störungen der Befindlichkeit oder Gesundheit.
Bei einem beginnenden Flüssigkeitsmangel erscheinen häufig Durst, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Hauttrockenheit. Der Urin nimmt eine dunklere Färbung an. Langfristig führt ein Flüssigkeitsmangel zur Austrocknung (Exsikkose). Sie kann weitere Störungen wie anhaltende Verstopfung und Nierenerkrankungen nach sich ziehen. Wenn der Mangel eine bestimmte Schwelle übersteigt, führt er zum lebensbedrohlichen Volumenmangelschock.
Ein Flüssigkeitsmangel, auch Dehydration, Dehydratation oder Dehydrierung genannt, entsteht, wenn Personen zu wenig Flüssigkeit trinken, zu viel davon verlieren oder beides zusammen. Als Ursachen kommen ungünstiges Trinkverhalten, Erkrankungen, Verletzungen, die Einnahme bestimmter Medikamente und anderes infrage. Viele Menschen wissen auch nicht, wie viel sie pro Tag trinken sollten und was ihren Flüssigkeitsbedarf erhöht oder verringert. Bei einem Mangel müssen Betroffene vermehrt trinken oder sie erhalten die Flüssigkeit notfalls per Infusion. Oft müssen auch fehlende Salze (Elektrolyte) zugeführt werden.